Die Brücke kommt!
Die Verwirklichung einer europäischen Vision: so nennen die Urheber eines großartigen Bauprojektes den Bau der Fehmarnbeltquerung. Wenn alles klappt, wachsen Skandinavien und Schleswig-Holstein näher zusammen. Eine Hoffnung für eine strukturschwache Region?
Mecker von Drüben!
So gut die Idee des Zusammenwachsens auch ist, so beschwerlich war der Weg dorthin. Die Dänen, eigentlich immer ein wenig kreativer als wir, haben das Projekt beharrlich vorangetrieben und übernehmen auch den größten Teil des finanziellen Risikos.
Gemecker gibt es dennoch immer. Die Umwelschützer meckern, aber die meckern ja eingentlich immer über irgend etwas, ohne eindeutige Leistungen für den Fortbestand und Erhalt der Natur zu erbringen. Die Fehmarner meckern aus vielen verschiedenen Gründen, die Grünen meckern und unsere Nachbarn aus Meckpomm meckern.
Nun haben diese ostdeutschen Nachbarn in der Vergangenheit alles daran gesetzt, die Wirtschaftskraft in unserem kleinen Land zu schwächen. Gewerbebetriebe wurden angelockt, Fährlinien gekapert und massenweise Arbeitslose zu uns deligiert. Sogar den Bischhofssitz haben sie uns geklaut, die Eierdiebe. Da erstaunt es nicht weiter, dass die Missgunst über die Intelligenz (falls vorhanden) siegt und man es dem Land Schleswig-Holstein schlichtweg neidet, dass hier eventuell ein kleines Pflänzchen wirtschaftlichen Wachstums entstehen könnte. Falls dies denn überhaupt geschieht. Noch ist es fraglich, ob der Bau die erhofften Impulse nach Schleswig-Holstein bringt. Warten wir es einfach mal ab und machen wir unseren missgünstigen Ossinachbarn eine lange Nase, wenn es klappt.
